Stadtplaner, geboren 1965 in Athen, Griechenland
Dr. Ares Kalandides ist seit 1990 in Berlin als Stadtplaner und Berater im Bereich Stadtentwicklung und Standortmarketing tätig. Er hat zahlreiche Projekte auf nationaler und internationaler Ebene durchgeführt und dabei unterschiedlichste Quartiere, Städte und Regionen in Deutschland und weltweit beraten. Seit 1996 ist er als Berater für die Berlin Partner GmbH, die Marketingorganisation der Hauptstadt, tätig.
Seine Erfahrungen werden regelmäßig von Entscheidungsträgern gefragt. So ist er Mitglied imAusschuss Stadtentwicklung der Industrie- und Handelskammer Berlin und Direktor des Institute of Place Management in Manchester. Am Georg-Simmel-Zentrum für Metropolenforschung der Humboldt-Universität zu Berlin initiierte er die Workshop-Reihe „Governance der Kreativwirtschaft“ mit. Im Jahr 2010 übernahm er außerdem die Führung der Association for Place Branding & Public Diplomacy.
Neben seinen wissenschaftlichen Publikationen zu Place Management & Branding, Kreativwirtschaft, Stadtentwicklung, Identität und lokaler Wirtschaft ist er Redaktionsmitglied im Journal of Place Management and Development. Im Jahr 2008 initiierte Ares Kalandides zudem die Internationale Place Branding Konferenz, welche seither von INPOLIS in verschiedenen Ländern inhaltlich konzipiert und organisiert wurde.
Ares Kalandides wurde 1965 in Athen (Griechenland) geboren und schloss sein erstes Studium in Romanistik ab. Darauf folgten ein Postgraduiertenstudium der Stadt- und Raumplanung und eine Promotion an der Technischen Universität in Athen. Seine Forschungsartikel im Bereich Stadtgeographie sind in international renommierten Fachzeitschriften erschienen und er hat an verschiedenen Universitäten in Europa sowie Nord- und Südamerika gelehrt.
Seine Forschung im Bereich Stadtgeographie beschäftigt sich unter anderem mit den Themen Ortsidentitäten, lokaler Wirtschaft und Migration.
Er ist Herausgeber des Bandes Berlin Design (Verlagshaus Braun, 2010) und Mitherausgeber des Buches Governanceder Kreativwirtschaft. Diagnosen und Handlungsoptionen (Transcript-Verlag, 2009). Er hat außerdem mitgearbeitet am Weißbuch Kulturelle Vielfalt gestalten. Handlungsempfehlungen aus der Zivilgesellschaft zur Umsetzung des UNESCO-Übereinkommen zur Vielfaltkultureller Ausdrucksformen (2005) in und durch Deutschland (Deutsche UNESCO-Kommission e.V., 2009).