Im Sommer 2011 konzipierte in:polis gemeinsam mit Multiplicities und im Rahmen von
Berlin Agora zwei öffentliche Podiumsdiskussionen zur Zukunft der Kreativwirtschaft in Berlin. Die beiden Veranstaltungen fanden im Berliner
Radialsystem statt.
Am ersten der beiden Veranstaltungstermine diskutierten die Teilnehmer den Status-Quo der Berliner Kreativwirtschaft von ihren unterschiedlichen praktischen und theoretischen Standpunkten. Der Hauptfokus lag sowohl auf neuen Strategien für Interaktionen und Kooperationen zwischen verschiedenen Akteuren als auch auf neuen rahmenpolitischen Ansätzen hinsichtlich der städtischen Kreativwirtschaft. Die Teilnehmer diskutierten ökonomische, kulturelle und sozio-politische Aspekte dieses Sektors und befassten sich mit den Uneindeutigkeiten der Kreativwirtschaft sowie deren tatsächlichen Stärken.
An der zweiten Veranstaltung knüpften die Gastgeber an die bisherige Diskussion an und suchten nun gemeinsam mit den Teilnehmenden verstärkt nach möglichen Lösungsansätzen. Die Teilnehmenden forderten konkret mehr Lobbyarbeit, mehr Fördermittel für Projekte sowie nach Möglichkeit die Wahl eines eigenständigen Senators für Kultur. Als wesentlich wurde auch eine klarere zentrale Struktur und Koordination der Kreativwirtschaft betrachtet.
In:polis und Multiplicites übernahmen bei beiden Veranstaltungen die inhaltliche Konzeption, wobei sowohl Ares Kalandides als auch Dr. Bastian Lange ebenfalls als Moderatoren der Podiumsdiskussionen auftraten